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Energiespeicher als wesentlicher Bestandteil der Energiewende

Der Klimawandel ist eines der schwerwiegendsten Probleme unserer Zeit. Die Welt muss auf erneuerbare Energien umsteigen. Die Herausforderung: Die Erzeugung erneuerbarer Energien hängt stark von der Verfügbarkeit von Sonne und Wind ab. Die Entkopplung der Energieerzeugung vom Verbrauch durch Speicher ist entscheidend für den Übergang zu erneuerbaren Energien. Ein weltweiter Übergang erfordert eine globale Speicherkapazität von mehr als 15.000 TWh el im Jahr 2050. Es gibt mittlerweile verschiedene Möglichkeiten Energie zu speichern. Neben den bereits weit verbreiteten Lithium-Ionen Akkus ist der Kraftblock in unseren Augen einer der zukunftsträchtigsten Energiespeicherformen. In der Elektroplanung empfehlen wir bereits seit längerer Zeit bei der Verwendung einer PV- Anlage einen Batteriespeicher, welcher dazu führt, dass die Eigenstromversorgung eines Gebäudes bis zu 80 % betragen kann. Ohne Batteriespeicher werden nur ca. 10-20 % unabhängig vom öffentlichen Stromnetz erreicht. Batterien sind jedoch aufwändig in der Herstellung und liefern keine gute CO2 Bilanz. Der Kraftblock speichert sehr viel thermische Energie auf geringstem Raum bei ca. 1300 Grad Celsius und das bei sehr hohem Wirkungsgrad. Die Wiederverwendbarkeit beträgt ca. 13.000 Zyklen, was die von Batterien um mehr als das Doppelte übertrifft. Das Material zur Energiespeicherung besteht aus bis zu 85 % Recycling Material. Der Kraftblock ist flexibel von Power to Heat, Heat to Heat, Heat to Power oder Power to Power,  einsetzbar. Dies könnte verschiedene aktuelle Probleme der Energiespeicherung lösen. Der Kraftblock kann in bestehende Kraftwerke, wie z.B. Kohlekraftwerke, integriert werden, um sie von der konventionellen auf erneuerbare Energien umzustellen. Der große Vorteil: Bestehende Infrastrukturen wie Turbine, Netzzugang und Fernwärme können genutzt werden. In diesem Fall kann der Wirkungsgrad fast 85% erreichen.

Das gleiche Prinzip könnte bei kleineren Einheiten angewendet werden, um Insellösungen oder erneuerbare Standorte in Zeiten ohne ausreichenden Wind und Sonne mit Energie zu versorgen, aber auch für die Ladung von Elektrofahrzeugen in Bereichen von Elektroladesäulen könnte er als Pufferspeicher eingesetzt werden. Ebenfalls kann der Kraftblock für die Ladung von Elektrofahrzeugen im Bereich von Elektroladetankstellen erheblichen Mehrwert bringen.

Die Fröschl Elektro Consulting GmbH wird diese Technologie auf jeden Fall weiter beobachten und versuchen bei den Planungen für die energieeffizienten Projekte der technischen Gebäudetechnik so früh wie möglich zu berücksichtigen.

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