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Die Elektromobilität gewinnt in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung

Grundlegende Voraussetzung für den weiteren Ausbau ist nun eine stabile Ladeinfrastruktur. Der Staat fördert hierbei die Umsetzung der entsprechenden Objekte durch Steuerbefreiung, Ausbau der Ladeinfrastruktur und Kaufprämien. Ziel ist die Errichtung von ungefähr ein Million Ladepunkte in öffentlichen und privaten Bereichen bis 2030. Besonders interessant ist, dass die E-Mobilität ökologische als auch wirtschaftliche Vorteile mitbringt. Zu diesen zählen vor allem weniger Lärm, geringere CO2 Emissionen und günstige Fahrtkosten (Meist zwischen 4 und 6€ pro 100km). Durch den technologischen Fortschritt lässt sich eine Überwachung der Ladevorgänge hinsichtlich den Verbrauchsdaten und dem sicheren Betriebsablauf erziehen. Für die korrekte Dimensionierung der Anschlussleistung sind vorab einige Planungskriterien zu beachten, welche maßgeblich Einfluss auf den zuverlässigen Ladebetrieb haben:

  • Art und Anzahl der Fahrzeuge
  • Örtliche Gegebenheiten
  • Die Ladeleistung
  • Das Lastmanagement

Bei der Errichtung der Ladesäulen gilt die DIN VDE 0100 722, welche einzuhalten ist.

Es werden aktuell in vier verschiedene Lademoden unterschieden.

Modus 1: Diese Lade Betriebsrat beschreibt das Laden mit Wechselstrom an einer üblichen Haushaltsteckdose mit dem IC-CPD Anschluss auf 230 V basis.

Modus 2: Bei dieser Betriebsart können sowohl Haushalt als auch Industriesteckdosen genutzt werden. Der Incable Control and Protection Device sorgt für den Schutz vor elektrischem Schlag bei Isolationsfehlern. Über ein Pilotsignal erfolgt eine Kommunikation/Überwachsung der Schutzverbindung entsprechend IEC 61851 zwischen IC-CPD und dem Fahrzeug (Optional entsprechend ISO 15118).

Modus 3 (Typisch): Bei fest installierten Ladestation erfolgt der Ladevorgang einphasig/3 Phasig mit Wechselstrom. Die Sicherheitsfunktion inklusiv Fehlerstrom-Schutzeinrichtung ist in der Gesamt-Installation integriert.

Modus 4: DC-Laden mit Gleichstrom an einer festen Ladestation entsprechend der Norm IEC 61851-23. Das Kabel ist fest an den Ladestationen angeschlossen und die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladeeinrichtung wird basierend auf der Norm DIN SPEC 70121 festgelegt.

Bei den Moden 3 und 4 bieten sich je nach örtlichen Gegebenheiten eine Ladesäule-Station oder Wandladstation an. Diese Technologien verfügen über ein hohes Maß an Sicherheit und Schutz vor Überlastung/ Überspannung und sind speziell für Elektrofahrzeuge ausgelegt. Das Combined Charging System kann im Modus 3 implementiert werden und wird bereits bei Modus 4 genutzt. Dieses System verstärkt die Kommunikation gemäß der Norm ISO 15118, gibt Auskunft über die Ladedauer sowie Informationen zum Ladepreis und zur Abrechnung.

Während das AC-Laden für Normal- und Schnellladen von 3,7 kW bis zu 44 kW vorgesehen ist, eignet sich das DC-Laden von 10 kW bis 400 kW. Induktives Laden eignet sich hier ehr zum Laden von 3,7 kW bis 22 kW und befindet sich immer noch in Entwicklung und Standardisierung.

Fröschl Elektro Consulting GmbH erfüllt ihre Wünsche und begleitet Sie gerne von der Beratung bis zur Planung und Ausführung über die Fröschl Elektro GmbH.

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